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Das menschliche Herz

Mögliche Herzfehler


Aortenisthmusstenose

Was ist eine Aortenisthmusstenose?

Bei der Aortenisthmusstenose ist die Aorta (Körperschlagader) am Ende des Aortenbogens verengt. Dies führt dazu, dass die linke Herzkammer deutlich mehr Pumparbeit leisten muss, um das Blut durch die verengte Aorta in den Körperkreislauf zu transportieren.

Wie entsteht dieser Herzfehler?

Es handelt sich hierbei um eine angeborene Gefäßfehlbildung, die sowohl alleinstehend, als auch in Verbindung mit angeborenen Herzfehlern vorkommt. Sie tritt daher vielfach schon bei Kleinkindern auf. 

Wie wird die Aortenisthmusstenose behandelt?

Als dauerhafte therapeutische Lösung eignet sich ein Stent –  ein Drahtgeflecht, das in Blutgefäßen eingesetzt wird, um diese dauerhaft zu weiten. Beispielsweise der ballonexpandierende Wachstumsstent CP Stent von NuMED, der besonders auch für die Behandlung von Heranwachsenden geeignet ist. 

Der CP-Stent wird auf einem speziellen Ballonkatheter (BIB - Ballon-in-Ballon-Katheter) montiert. Der Katheter wird durch eine Schleuse in die Aorta eingeführt und an die Engstelle gebracht. Durch das Dehnen (Dilatieren) des Ballons weitet sich auch der Stent und dehnt die verengte Gefäßwand auf den gewünschten Durchmesser auf. Nun kann das Blut wieder ungehemmt fließen. Der Katheter wird entfernt, der Stent verbleibt im Körper und kann bei Bedarf durch Nachdilatieren mithilfe eines größeren Ballons dem Wachstum des Körpers angepasst werden.

CP Stent™ - Kardiologischer Stent zur Behandlung einer Aortenisthmusstenose